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Was kostet mobile Pflege zu Hause?

Stand: Juli 2026 · Lesezeit ca. 5 Minuten

GG Gabriele Gasperi
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin · über 10 Jahre mobile Pflege · Profil

Kurz gesagt: Die Kosten für mobile Pflege lassen sich nicht pauschal beziffern – sie hängen davon ab, welche Leistungen wie oft und wie lange erbracht werden. Ein wöchentlicher Verbandwechsel kostet ein Vielfaches weniger als tägliche Grundpflege. Das Pflegegeld senkt den Eigenanteil deutlich, und die Bundesländer fördern mobile Dienste zusätzlich, meist gestaffelt nach Einkommen.

Die vier Faktoren, die den Preis bestimmen

  1. Art der Leistung. Medizinische Hauskrankenpflege (Verbandwechsel, Injektionen, Wundversorgung) erfordert diplomiertes Pflegepersonal und ist daher teurer als reine Betreuung oder Hilfe im Haushalt.
  2. Dauer des Besuchs. Abgerechnet wird meist nach Zeit – oft in Einheiten von 30 oder 60 Minuten. Ein kurzer Kontrollbesuch ist günstiger als eine ausführliche Grundpflege.
  3. Häufigkeit. Zweimal pro Woche oder zweimal täglich macht über den Monat einen großen Unterschied.
  4. Zeitpunkt. Einsätze am Abend, am Wochenende und an Feiertagen sind bei den meisten Anbietern mit Zuschlägen verbunden.
💡 Praxistipp: Lassen Sie sich vor Pflegebeginn eine schriftliche Aufstellung geben, die Leistungen, Zeiten und Preise benennt. Seriöse Anbieter tun das von sich aus.

Pflegegeld: der wichtigste Baustein

Das österreichische Pflegegeld ist ein Zuschuss zu pflegebedingten Mehrkosten und wird in sieben Stufen nach dem monatlichen Pflegebedarf gewährt. Wichtig zu wissen:

Seit 1. Jänner 2026 reichen die Beträge von 206,20 € (Stufe 1) bis 2.214,80 € (Stufe 7) pro Monat. Wie viel in Ihrem Fall zu erwarten ist, zeigt der Pflegegeld-Rechner.

Förderungen der Bundesländer

Die soziale Betreuung und Pflege liegt in Österreich bei den Ländern. Sie fördern mobile Pflegedienste unterschiedlich – häufig über eine soziale Staffelung, bei der der Selbstbehalt vom Einkommen abhängt. Für den Bezirk Mödling ist das Land Niederösterreich zuständig; erste Auskünfte geben die Sozialabteilung des Landes sowie Ihre Gemeinde.

Fragen Sie außerdem nach: Zuschüssen für Pflegehilfsmittel, der Familienhospizkarenz und – bei pflegenden Angehörigen – der begünstigten Weiterversicherung in der Pensionsversicherung.

Diese sieben Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen

Die letzte Frage ist keine Kostenfrage, aber oft die wichtigste: Kontinuität entscheidet darüber, ob sich Pflege gut anfühlt.

Kosten senken, ohne an Qualität zu sparen

Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung. Verbindliche Auskünfte zu Pflegegeld und Förderungen geben die Pensionsversicherung sowie die zuständigen Landes- und Gemeindestellen; Beträge und Rechtslage können sich ändern.

Was das bei Pflegehafen bedeutet

Bei Pflegehafen sind Anfrage und Erstgespräch kostenlos. Wir besprechen zuerst, was tatsächlich gebraucht wird, und halten Leistungen und Kosten vor Pflegebeginn schriftlich fest – ohne versteckte Posten. Wir betreuen Mödling und den umliegenden Bezirk.

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